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TOUGH GUYS DON'T DANCE... |
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schien jahrelang das Motto bei Rockabilly-Veranstaltungen zu sein. Coole Tollenträger, die sich im Laufe des Abends von einer James-Dean-Pose in die andere werfen mit Bier zuschütten – das ist vielleicht noch immer das Klischee der Rockabillyszene in den Köpfen der Außenstehenden. Doch das hat sich seit Mitte des letzten Jahrzehnts geändert: Die Möglichkeit, die zahlreichen R’n’R-Weekender im Ausland mit Billigflügen günstig zu erreichen, führte den Rockabillypilgern aus Deutschland vor Augen, daß Tanzen nicht uncool, sondern ein Maximum an Spaß bedeutet. Jive-Tanzkurse auf den Weekendern taten ihr übriges. So ist auch in Berlin deutlich zu beobachten, daß sich tanztechnisch vieles zum Guten verändert hat. Miss Frozi, Stammgast im Roadrunners, bestätigt: „Es ist in den letzten drei Jahren viel mehr geworden mit dem Tanzen. In unserem Boogie Club haben wir jetzt viel Zulauf von Jüngeren, die unbedingt tanzen lernen wollen.“ Dies ist sicher nicht zuletzt einigen „R’n’R-Einwanderern“ aus anderen Teilen Deutschlands zu verdanken, die |
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hier „Tanzkurse“ gegeben und mittlerweile den Fünfziger-Jahre-Line-Dance „Stroll“ zur Normalität auf Record Hops gemacht haben. Und schließlich ist Rockabilly so tanzbar, daß auch Lindy-Hop- Anfänger sofort loslegen können – es kommt halt auf den DJ an. Anspieltip: „So long I’m gone“ von Warren Smith, oder „I’m sorry I’m not sorry“ von Carl Perkins. Es lohnt sich also für Tänzer, bei Rockabilly-Parties reinzuschauen.
Harald Hertel
Infos unter rockin-wildcat.com
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