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Foto: Archiv Stephan Wuthe, swingtime.de |
GENE KRUPA ZUM 100. GEBURTSTAG Er sei der Anfang und das Ende aller Jazz-Schlagzeuger gewesen, soll Drummer BUDDY RICH über ihn gesagt haben, ein zeitgenössischer Kollege, dem seinerseits nachgesagt wird, er hätte als einziger dem Genie das Wasser reichen können! Tatsächlich gehen viele Neuerungen auf KRUPAs Konto. Vor ihm waren Schlagzeuger nur ein Teil der Rhythmusgruppe, gab es kaum in den Arrangements und ohne seine Popularität wäre der Stand des Schlagzeugers wohl nie aus seinem Schattendasein in den Vordergrund gerückt. KRUPA brachte sogar Instrumentenbauer dazu, Drum-Sets nach seinen Wünschen bauen zu lassen, was danach zum Standard wurde. Er trommelte in vielen Bands diverser Besetzungen. So auch für BENNY GOODMAN beim legendären Konzert in der Carnegie Hall am 16.01.1938. Mit eigenen Formationen, vor allem mit Sängerin ANITA O’DAY, sorgte er für zahlreiche Plattenaufnahmen, die Swing-Tänzern aller Couleur noch heute etwas zu bieten haben: Hop, Skip And Jump für Lindy-Hopper, die gemäßigtes Tempo bevorzugen, Let Me Off Uptown für jene, die es heißer mögen. Zum Boogie Blues oder Drum Boogie läßt sich sowohl Lindy-Hop als 8-Count aber auch ein Boogie im 6-Count hinlegen. Balboa- und Shag-Tänzer finden garantiert Herausforderungen in Uptempo-Nummern wie Bolero At he Savoy und Prelude To A Stomp. Shim-Sham-Neulingen, hilft er sogar mit seiner langsamsten Variante von Tuxedo Junction auf die Sprünge. Glückwunsch! . Matthias Hopke, Januar 2009 |